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Aktuelle C02-Entwicklungen und Lösungen der Logistik-Immobilienbranche

Das Erstaunen dürfte groß gewesen sein, als das Massachusetts Institute of Technology (MIT) im Januar 2021 die Studie Retail Carbon Footprints: Measuring Impacts from Real Estate and Technology veröffentlichte, denn die Ergebnisse sind durchaus überraschend: Der E-Commerce hängt in puncto Nachhaltigkeit den stationären Handel ab – und zwar deutlich: Die CO2-Emissionen sind demnach um durchschnittlich 36 Prozent niedriger! Das wirft naturgemäß Fragen auf, denn der hohe Anteil an Retouren und die Verpackungen sind hier bereits berücksichtigt. Doch die Gründe für diese Entwicklung sind durchaus nachvollziehbar.

Als spezialisierte Logistikmakler können wir dieses Ergebnis der MIT-Studie gut nachvollziehen: Logistikentwicklung mit Gleisanschluss und nachhaltige Konzepte eröffnen ein ausgesprochen interessantes Potenzial.

Eine Frage der Logistik: Auf die intelligente Verteilung kommt es an!

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Eine zentrale Rolle spielen ausgebaute Logistiknetzwerke, die auch städtische Fulfillment-Center umfassen: Von diesen in Verbrauchernähe stationierten Fulfillment-Centern lassen sich die Auslieferungen an die Endkunden deutlich effizienter realisieren. Im Vergleich zu den gängigen Verteilzentren außerhalb der Stadtkerne beläuft sich das auf den Transport bezogene CO2-Einsparpotenzial auf rund 50 Prozent – der komplette CO2-Fußabdruck je Paket ließe sich im Durchschnitt um zehn Prozent verkleinern.

Das lässt sich nachvollziehen: Je näher die Waren beim potenziellen Endverbraucher gelagert werden, desto weniger Aufwand ist für den Transport inklusive verkehrsbedingter Verzögerungen einzuplanen. Die Lieferzeiten reduzieren sich ebenso wie die Kosten, die für die Maximierung der Flotten-Ladekapazitäten anfallen. Und die Belastung durch Retouren fällt weniger ins Gewicht.

Die technologische Perspektive: Potenziale clever ausschöpfen

Neue Technologien wie Smart Buildings, die Elektrifizierung verschiedener Transportmittel und nicht zuletzt die künstliche Intelligenz eröffnen noch weitere spannende Einsparpotenziale in puncto CO2-Fußabdruck. Vor allem das Thema Verpackungen, das dem E-Commerce regelmäßig Kritik einbringt, kann mit innovativen Optimierungsansätzen zum Nachhaltigkeitstreiber werden.

Doch auch das bisher Erreichte kann überzeugen, wie der Bericht Innovationsprogramm Logistik 2030 des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) konstatiert. Schon jetzt kann Deutschland mit nachhaltigen Mobilitätslösungen für sich verbuchen, das Wachstum des Güterverkehrs von dem des Endenergieverbrauchs und vor allem der Treibhausgasemissionen abgekoppelt zu haben. Das ist eine positive Meldung, die wir als Zwischenbilanz auf einem langen Weg verstehen.

Als spezialisierter Logistikmakler sind wir permanent auf der Suche nach Grundstücken GI/GE als Brownfield oder Greenfield, um intelligente Logistiklösungen mit Gleisanschluss umzusetzen. Wir unterstützen nicht nur kompetent bei der Flächenrevitalisierung, sondern vermarkten nachhaltige Logistikkonzepte für unterschiedlichste Branchen sowie Business- und Smart-Logistic-Parks. Gerne erläutern wir Ihnen unseren Ansatz ausführlich – kontaktieren Sie uns!

Messe

Wir sind dabei: EXPO REAL 2021 – vom 11.-13. Oktober in München

Im Herbst ist es so weit: Auf dem Gelände der Messe München findet vom 11. bis zum 13. Oktober 2021 die Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen statt. Hier sind Sie alle Bereiche der Immobilienwirtschaft vertreten. Rund 400 Referenten präsentieren Trends und Innovationen der Immobilienbranche und dem Investitions- und Finanzierungsmarkt. Von der ersten Projektidee über die Realisierung bis hin zur Vermarktung und dem Betrieb – die EXPO REAL hält für jedes Anliegen das richtige Informationsangebot bereit und bietet eine internationale Networking-Plattform. Ob Europa, Russland, Mittlerer Osten oder USA: Hier knüpfen Sie neue Kontakte und vernetzen sich weltweit für Ihren Erfolg im Bereich der Immobilien und Logistik.

Gebündelte Kompetenz am LogReal.Campus

Messe

Wir von LogReal.DieLogistikimmobilie freuen uns, Ihnen zum neunten Mal auf Europas größter B2B-Fachmesse für Immobilien, Logistikimmobilien und Investitionen mit unserem innovativen Messekonzept einen aktiven Austausch in entspannter Atmosphäre zu ermöglichen. Erhalten Sie eine erstklassige und umfangreiche Beratung an unserem Stand. Egal, ob Sie an der Entwicklung, der Vermietung oder dem Verkauf von Logistikimmobilien und Grundstücken interessiert sind – wir sind Ihr Ansprechpartner und finden mit Ihnen gemeinsam die optimale Lösung.

Besuchen Sie uns gerne in Halle B1, Stand 134, und profitieren Sie von interessanten Fachgesprächen sowie exklusiven Einblicken in Industrie, Handel, Logistik und E-Commerce. Darüber hinaus versammeln sich an unserem LogReal.Campus Gemeinschaftsstand nicht nur Logistiker – auch Entwickler, Nutzer und logistikimmobilien-affine Unternehmen sind Teil des Konzepts und bündeln hier all ihre Kompetenz.

Falls Sie an einer Teilnahme als Mitaussteller interessiert sind: Wir haben aktuell noch zwei Plätze zu vergeben.

Info: www.logrealcampus.de
Kontakt: jennifer.beyer@logrealworld.de

Wir freuen uns auf Sie!

Aufgeschlagenes Magazin

LogReal.Competence: Unser Blog Für Real Estate, Handel/E-Commerce und Industrie

Ausgabe 24:

Steigende Mieten, bessere Stimmung, knappe Flächen: LogRealCompetence, Mai 2021

Widersprüchliche Tendenzen kennzeichnen den Markt für Logistikimmobilien in den ersten fünf Monaten des Jahres 2021: In Spitzenlagen steigen die Mieten, die globale Stimmung im Bereich Warehouse Space hellt sich auf – und das bei gleichzeitiger Flächenknappheit. Diese und weitere News erwarten Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Blogs LogRealCompetence

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre.

Güterverkehr auf Schienen

Vorrang für die Schiene: Gleisanschluss-Charta für Klima, Mobilität und Nachhaltigkeit

Seit Jahren wird von einer Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene gesprochen – und dafür gibt es gute Gründe. Doch die Praxis sieht anders aus. Mit der Gleisanschluss-Charta sollen vielen Worten endlich Taten folgen, die dem Bedarf Rechnung tragen.

Es ist hinlänglich bekannt, dass eine Verkehrsverlagerung auf die Schiene zahlreiche Vorteile mit sich bringt – und der kombinierte Verkehr macht es bereits eindrucksvoll vor: Weniger Abgase schützen unser Klima, die Mobilität wird verbessert und wir erreichen eine echte Nachhaltigkeit. Die Politik unterstützt dieses Vorhaben mit einem Förderprogramm für Gleisanschlüsse – und doch sinkt deren Zahl in Deutschland kontinuierlich. Die Folgen sind fatal, denn auch die auf Gleisanschlüsse und kundennahe Zugänge angewiesenen Wagenladungsverkehre leiden unter dieser Entwicklung. Hier sind Kraftanstrengungen notwendig: 40 renommierte Vereine und Verbände aus Industrie, Handel, Logistik und öffentlichen Einrichtungen haben mit der Gleisanschluss-Charta nicht nur ihre Standpunkte klargemacht, sondern konkrete Vorschläge zur Umsetzung unterbreitet.

Gleisanschluss-Charta: Gleisanschlüsse und multimodale Konzepte

Güterverkehr auf Schienen

Der Ansatz: Soll der Wagenladungsverkehr einen effektiven Beitrag zum Wachstum des Schienenverkehrs leisten, sind dazu nicht nur ausreichend Gleisanschlüsse, sondern auch multimodale/trimodale Knoten bzw. Umschlagterminals sowie eine sinnvolle vorgelagerte Infrastruktur notwendig. Die Charta baut also auf dem Masterplan Schienengüterverkehr auf, um mit 53 konkreten Vorschlägen die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit von Verkehren über Gleisanschlüsse und kundennahen Zugangsstellen zu verbessern. Dazu ist eine leistungsfähige regionale Infrastruktur notwendig. Als Ziel wurde formuliert, dem Markt wirtschaftlich realisierbare Transportsysteme im kombinierten und Wagenladungsverkehr anbieten zu können.

Diese Charta wurde unter Federführung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen erarbeitet, veröffentlicht und im Juni 2019 an den parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann überreicht – und mit der konkreten Umsetzung begonnen. Einige wichtige Handlungsfelder befinden sich bereits in Arbeit, wie zum Beispiel:

  • Bestandssicherung und Leistungsfähigkeit vorgelagerter Infrastrukturen
  • Vereinfachung der Regularien bei Bau und Betrieb von Gleisanschlüssen/ Entlastung von Gleisanschlüssen mit einfachen Betriebsverhältnissen und/oder wenig Verkehr
  • Erneuerung von Infrastrukturen/Anlagen für den Anschluss an das öffentliche Eisenbahnnetz
  • Vereinfachung der Förderungsbeantragung
  • Anbindung von Gewerbeflächen an das Schienennetz/ Sicherung von Flächen für die Schienenlogistik

Aktuell steht ein sehr wichtiger Punkt auf dem Programm, nämlich die Weiterentwicklung der Gleisanschlussförderrichtlinie inklusive der Förderung von multimodalen Umschlagterminals – und es lassen sich bereits konkrete Ergebnisse konstatieren.

Neue Förderrichtlinie für Gleisanschlüsse

Seit dem 1. März 2021 können Eisenbahnen, Verlader und Speditionen eine neue staatliche Förderung für den Aus- und Neubau von Gleisanschlüssen nutzen. Wie das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mitteilt, werden die Mittel für Privatinvestitionen in Gleisanschlüsse aufgestockt, sodass bis zu 50 Prozent der für den Neu- oder Ausbau, aber auch die Reaktivierung und die Erhaltung bestehender Zugänge anfallenden Kosten staatlich gefördert werden. Darüber hinaus profitieren auch Unternehmen, die ein Industrie- und Gewerbegebiet bauen und dazu einen vorhandenen Anschluss reaktivieren wollen.

Diese Förderrichtlinie ist aus unserer Sicht ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Gerne erläutern wir Ihnen die Möglichkeiten näher – nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

CO2-Steuer

Neue CO2-Besteuerung als zusätzliche Belastung?

Sie war lange diskutiert worden und ist im Januar 2021 in Kraft getreten: die CO2-Steuer. Es liegt auf der Hand, dass insbesondere der Logistik-Bereich – und das bis hin zu den Logistikimmobilien – unter dieser zusätzlichen Belastung zu leiden haben. Die Schiene eröffnet hier einen interessanten Gestaltungsspielraum.

Der Ansatz war denkbar einfach: Auf bestimmte Produkte und vor allem fossile Energieträger mit einem hohen CO2-Ausstoß, wie zum Beispiel Diesel, Benzin, Heizöl und Erdgas, wird eine CO2-Steuer erhoben. Der dafür vorgesehene Steuersatz erhöht sich sukzessiv, richtet sich aber grundsätzlich nach einem zuvor fixierten Preis je Tonne CO2, die ausgestoßen wird. Mit dieser zusätzlichen Belastung sollen einerseits Verbraucher – von der privaten Person über Gewerbetreibende bis hin zur Schwerindustrie – dazu angeregt werden, sich nach umweltfreundlichen Alternativen umzuschauen. Andererseits will der Staat die damit verbundenen Einnahmen der Bevölkerung als Sozialausgaben zukommen lassen, aber auch in die Forschung und den erfolgreichen Umstieg auf alternative Technologien investieren. Damit will Deutschland einigen anderen Ländern Europas folgen – welche Auswirkungen sind zu erwarten?

CO2-Steuer: Offene Punkte mit Konfliktpotenzial

CO2-Steuer

Im Oktober 2020 war es soweit, das Gesetz zur Besteuerung von CO2-Emissionen – konkret: Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) – wurde beschlossen und trat somit zur Erreichung der Klimaziele bis zum Jahr 2030 am 1. Januar 2021 in Kraft. Seitdem wird die CO2-Steuer bei der Wärmeerzeugung und vor allem im Verkehr erhoben. Die Transport- und Logistikunternehmen kämpfen ohnehin mit dem teilweise stark schwankenden Preis für Benzin und Diesel – nun kommt ein weiterer Kostenfaktor dazu, der sich insbesondere bei den bevorzugt eingesetzten Lkws drastisch auswirkt.

Doch auch die neuen CO2-Preise für Gebäude sollten nicht unterschätzt werden: War das Heizen mit Erdöl immer mehr den einst als günstig gepriesenen Erdgasheizungen gewichen, werden nun beide fossilen Brennstoffe zusätzlich besteuert. Und hier eröffnet sich ein nicht unerhebliches Konfliktpotenzial, denn es ist nach wie vor nicht eindeutig geklärt, wer die Mehrkosten tragen soll – Vermieter oder Mieter? Der Vermieter stellt die Heizungsanlage im Gebäude bereit, während der Vermieter diese nutzt – aber keinen Einfluss auf Art und Betrieb der Anlage hat. Derzeit wird eine Kostenaufteilung in Abhängigkeit von der Energieeffizienz der Heizung diskutiert – eine Lösung bleibt abzuwarten.

Zusätzliche Belastung als Hemmnis für Innovationen

Kritische Stimmen wurden laut, vor allem der Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV) formulierte seine Befürchtungen, dass die Unternehmen der Branche zu stark belastet werden. Die Folge sei, dass diese noch zusätzlich zur Lkw-Maut anfallenden Kosten den Unternehmen das notwendige Kapital entziehen, das sie zur Umstellung auf alternative Antriebe benötigen. Der Güterverkehrssektor solle deswegen in die Kompensationsregelung der geplanten Carbon-Leakage Verordnung aufgenommen werden: Betroffene Unternehmen würden dann einen finanziellen Ausgleich erhalten, sollte das neue Gesetz für sie Nachteile im internationalen Wettbewerb verursachen. Diese Regelung soll Unternehmen davon abhalten, ihre Produktion ins günstigere Ausland zu verlagern.

Damit verbunden ist die Verpflichtung zu Maßnahmen, die die CO2-Emissionen verringern. Bei deren Konzeption und Umsetzung können wir Unternehmen mit unserer jahrzehntelangen Kompetenz als Spezialist für Logistikimmobilien unterstützen: Wir vermarkten nicht nur moderne Objekte, sondern achten vor allem auf Nachhaltigkeit – angefangen bei Gleisanschlüssen bis hin zur Flächenrevitalisierung von Brownfields – bei der Ausstattung und Design von Immobilien. Haben Sie Fragen zu diesem Thema, beraten wir Sie gerne persönlich – ob per Präsenz oder Videocall.

Aufgeschlagenes Magazin

LogReal.Competence: Unser Blog Für Real Estate, Handel/E-Commerce und Industrie

Ausgabe 23:

Wie Sie mit Nachhaltigkeit besser durch das Jahr 2021 kommen

Sie benötigen Informationen über Nachhaltigkeit in den Branchen Logistik und Real Estate?

Sie suchen neue Standorte mit Gleisanschluss und möchten mehr erfahrenen über neue Fördermöglichkeiten ab dem 01 März 2021? Sie wollen sich informieren, wer bereits mit Ganzzügen unterwegs ist oder neu gestartet ist? Oder suchen Sie einen deutschen Nachhaltigkeitsfonds? Dann sollten Sie auf unseren Blog LogReal.Competence nicht verzichten und ihn auch anderen Interessenten aus Ihrem Umfeld zur Verfügung stellen.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre.

Exporeal Logo

EXPO REAL

Exporeal LogoWir hoffen sehr, dass sich die Situation bis zum Herbst wieder normalisiert haben wird und planen einen weiteren Messeauftritt mit dem LogReal.Campus auf der EXPO REAL vom 11.-13. Oktober 2021 in München.

LogReal.Campus Ausstellung

transport logistic 2021

Transport Logistics Logo

transport logistic

Leider findet die transport logistic 2021 findet nicht statt. Hintergrund sind die zahlreichen internationaler Reisebeschränkungen, deren Aufhebung bis zum Frühjahr nicht absehbar sind und die den Ausstelleranspruch hinsichtlich der Besucherbeteiligung durchkreuzen. Als Brückenschlag zu weiteren Events im transport logistic–Netzwerk wird vom 4. bis 6. Mai 2021 eine Online–Konferenz realisiert. Die nächste transport logistic als physische Messe findet vom 9. bis 12. Mai 2023 statt. Wir planen auch hier, wieder mit dem LogRealCampus vor Ort zu sein.

Aufgeschlagenes Magazin

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Ausgabe 22:

Outsourcing Knowhow bei LogReal-Die-Logistikimmobilie

Sie suchen einen Standort, an dem Sie schnell handlungsfähig sein können, weil Sie dort einen Dienstleister vorfinden, der sofort Ihr Outsourcing-Projekt übernehmen kann? Dann sind Sie bei Logreal.Die Logistikimmobilie goldrichtig. Denn ein wichtiges Geschäftsfeld und Alleinstellungsmerkmal unseres Unternehmens ist die Vermittlung von Standorten inklusive Logistikdienstleistung.

Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe unseres Blog LogRealCompetence