Schienen

Logistikimmobilie mit Gleisanschluss: Hat die Schiene wirklich immer Vorrang?

Mit einem Satz lässt sich diese Frage nicht fundiert beantworten, auch nicht von uns als Spezialisten für Logistikimmobilien. Oder besser: gerade nicht von uns, denn wir wägen sämtliche Aspekte gründlich ab, wenn wir Sie zum Thema beraten. Daher beantworten wir im Folgenden einige wichtige Fragen zu Gleisanschlüssen.

Welche Vorteile bietet ein Gleisanschluss für Logistikimmobilien?

Das Schienennetz eröffnet naturgemäß eine interessante Transportoption, die nicht nur nachhaltig ist, sondern vor allem wettbewerbsfähig und kundenorientiert. Vor allem im grenzüberschreitenden Güterverkehr kann die Schiene in Bezug auf Energieeffizienz, die Wettbewerbs- und die Kundenorientierung in der Regel kräftig punkten: Einerseits müssen Sie keine Verzögerungen wegen Stau befürchten, andererseits können Güterwaggons mehr Ladung befördern, als dies bei LKWs der Fall ist. Doch das sind keineswegs alle Vorteile, denn wie die Statistiken belegen, sind Ihre Waren auf der Schiene sicherer als auf der Straße, der Transport verbraucht weniger Energie und kann auch in puncto Emissionen überzeugen.

Bleiben Gleisanschlüsse auch zukünftig relevant?

Schienen

Soweit zum Status Quo – wie sieht es aber in der Zukunft aus? Aus unserer Sicht werden Gleisanschlüsse auch künftig relevant bleiben: Der Schienenverkehr ist nun einmal die umweltverträglichste Art, Güter auch über größere Entfernen zu transportieren und das dürfte sich in absehbarer Zeit nicht ändern. So lässt es sich leicht nachvollziehen, dass die Verkehrspolitik auf lange Sicht darauf abzielt, den relevanten Anteil am Modal Split weiter zu steigern. Es sollen mehr Transporte auf die Schiene verlagert werden, um die vereinbarten Klimaziele erreichen zu können. Gleichzeitig ist damit zu rechnen, dass die Restriktionen für andere Transportwege in Zukunft noch strenger ausfallen werden.

Das Grundstück von Interesse ist noch nicht an Schienen angeschlossen. Ist ein Gleisanschluss möglich?

Diese Grundsatzüberlegungen bedeuten nicht, dass jedes Grundstück an das Schienensystem angeschlossen werden muss – oder kann. Hier gilt es abzuwägen: Ist der kombinierte Verkehr (KV) von der Immobilie beispielsweise ohne Probleme zu erreichen, warum sollten Sie dann in einen Gleisanschluss investieren? Natürlich lohnt sich dieser Aufwand bei vielen Logistikimmobilien, ausschlaggebend dafür sind jedoch unterschiedliche Faktoren. Genau darauf gehen wir als spezialisierter Makler für Logistikimmobilien explizit ein, wenn wir einen Standort und sein Potenzial fachkundig untersuchen und beurteilen. Oft genug eröffnet sich vor allem in größeren Logistikansiedlungen die Möglichkeit, sich mit anderen Unternehmen in der direkten Nachbarschaft einen Gleisanschluss zu teilen – und damit zusätzliche Erlöse zu erzielen.

Warum sollte man im Bereich Logistikimmobilien mit Gleisanschluss einen Makler beauftragen?

Genau aus diesem Grund ist es sinnvoll, in die Abwägungen einen professionellen und auf diesem Gebiet versierten Makler einzuspannen: Einerseits können wir jahrelange Erfahrungen, eine fundierte Expertise in der Standortbeurteilung und insbesondere wichtige Kontakte in die Umsetzung Ihres Vorhabens einbringen, andererseits setzen wir uns auch dafür ein, dass Sie dabei von interessanten Förderprogrammen profitieren. Fragen Sie uns gerne an – wir nehmen uns gerne Zeit für Ihr Projekt.

Logistik

Grund zum Feiern: 10 Jahre LogReal.DieLogistikimmobilie

Am 1. Oktober 2022 werden wir unser zehnjähriges Jubiläum begehen und diese Gelegenheit nehmen wir zum Anlass, in der zweiten Ausgabe unsere Unternehmensmagazins LogReal.Direkt etwas näher darauf einzugehen, was wir erreicht haben und wo wir hinwollen. Der Versand beginnt am 6. Mai 2022.

Die Jahre sind dank unserer zahlreichen Aktivitäten schnell vergangen. Vieles konnten wir bereits erreichen, anderes planen wir noch für die Zukunft. Eines können wir Ihnen jedoch versichern: Wir sind Ihr kompetenter Ansprechpartner für Logistikimmobilien und richten unseren Service immer nach Ihrem Bedarf aus – und das auch über die nächsten zehn Jahre hinaus!

LogReal.DieLogistikimmobilie – wo wir heute stehen

Logistik

Nach einem Jahrzehnt können wir konstatieren: Wir sind als Spezialist für Logistikimmobilien nicht nur in Deutschland erfolgreich, sondern konnten unsere Geschäfte über die Grenzen hinaus nach Österreich, in die Schweiz und die Beneluxländer ausdehnen. Angesichts der zunehmenden Globalisierung war dies ein wichtiger Schritt, um den Bedürfnissen unserer vielfältigen Kunden gerecht werden zu können. Sukzessive haben wir uns zum kompetenten Makler für die Industrie, den Handel, die Logistikbranche und den E-Commerce entwickelt.

Gerade in den zurückliegenden Jahren rückten vor allem für den Online-Handel die Logistikimmobilien in den Fokus: Der E-Commerce erlebt einen Boom, der sich nur bewältigen lässt, wenn die Logistik dahinter stimmt. Hier können wir unsere speziellen Kompetenzen, die nicht nur auf über Jahrzehnte angesammelten Erfahrungen im Immobilien- und Logistikbereich beruhen, sondern auch Marketingstrategien umfassen, in Ihrem Interesse ausspielen. Als Beispiel seien unsere Business & Smart Logistics Parks genannt, mit denen wir den besonderen Ansprüchen in diesem Bereich innovativ Rechnung tragen.

Auch unser LogRealCampus wird 10!

Darauf sind wir ebenfalls stolz: Der LogRealCampus wird auf der EXPO REAL, der vom 4. bis 6. Oktober 2022 in München stattfindenden größten B2B-Fachmesse für Immobilien, Logistikimmobilien und Investitionen, sein zehnjähriges Jubiläum feiern. Seit der Premiere im Jahr 2012 konnte sich der Gemeinschaftsstand der Unternehmen, die sich für Logistikimmobilien interessieren, erfolgreich etablieren und avancierte zur Networking-Plattform, die den Raum für wichtigen Austausch, interessante Impulse und erfolgreiche Partnerschaften bietet.

10 Jahre Erfolg – wohin geht die weitere Reise?

Wir werden uns weiter darauf fokussieren, pragmatische und zukunftsfähige Lösungen für Sie zu entwickeln – als Konzept ebenso wie als ganz reales Immobilienprojekt. Einen wichtigen Schwerpunkt bilden dabei Logistikimmobilien mit Gleisanschluss, denn wir leben den Nachhaltigkeitsgedanken. Dabei behalten wir die aktuellen Entwicklungen und Trends natürlich im Blick, wie beispielsweise im E-Commerce, der vor allem flexible Lösungen benötigt. Standortsuche, Förderungen, Facility Management, Vermarktung, Intralogistik: All diese Themen werden uns auch in den kommenden Jahren beschäftigen.

Und darauf freuen wir uns ebenso wie auf eine weiterhin belebende Zusammenarbeit mit Ihnen. Wir sehen uns auf der EXPO REAL – und feiern gemeinsam mit Ihnen unser Firmenjubiläum!

Grundstck mit LKWs

Grundstücke für Logistikimmobilien

Dreh- und Angelpunkt für eine gut funktionierende und bedarfsgerechte Logistikimmobilie ist das Grundstück. Sind Sie auf der Suche für Ihr Unternehmen oder suchen Sie ein lukratives Anlageobjekt, dann können Sie sich an nachfolgenden Informationen orientieren.

Warum sollte man in Grundstücke investieren?

Grundstücksflächen, die sich zu Logistikimmobilien entwickeln lassen, sind begehrt – und knapp. Dieser Trend wird sich künftig noch verstärken, was ein enormes Potenzial eröffnet: Derartige Grundstücke werden sich nicht nur als wertstabil erweisen, sondern es ist auch eine lukrative Wertsteigerung zu erwarten. Allerdings müssen die Grundstücke einige Voraussetzungen erfüllen. Es kommt also maßgeblich auf die Auswahl an, für die es klare Kriterien gibt. Als spezialisierter Makler können wir Sie in diesem Prozess kompetent unterstützen.Grundstck mit LKWs

Worauf ist bei der Auswahl von geeigneten Grundstücken zu achten?

Die Beurteilung von Grundstücken in Bezug auf Ihr Potenzial für Logistikimmobilien ist komplex, denn es sind eine ganze Reihe von Aspekten zu berücksichtig, wie zum Beispiel:

  • die Lage
  • die Größe und der Zuschnitt des jeweiligen Grundstücks
  • die Bodenbeschaffenheit
  • die Erschließung und Anbindung
  • die Einbindung in Infrastruktur, vorhandene Parkplätze und Zufahrtswege
  • hat das Grundstück einen Gleisanschluss sowie die Entfernung zur nächsten Autobahnausfahrt
  • vorhandene Anschlüsse für Wasser und Abwasser, Strom, Internet und weitere – je nachdem, was alles für die Nutzung notwendig ist
  • die Kosten
  • eventuelle Beeinträchtigungen durch angrenzende Gewerbeeinheiten

Zur Beurteilung sind also nicht nur umfassende Kenntnisse der Materie und des Marktes, sondern vor allem auch Erfahrungen notwendig – und die bringen wir in jedem Fall mit.

Was darf auf dem Grundstück gebaut werden und welche Vorgaben gibt es?

Das ausschlaggebende Dokument ist der jeweilige Bebauungsplan: Hier sind eventuelle Restriktionen oder Einschränkungen für die Bebauung festgehalten. Umso wichtiger ist es, schon frühzeitig die Realisierbarkeit eines Vorhabens abzuklären. Das schließt auch die Konsultation der Baunutzungsverordnung (BauNVO) mit ein, die die Nutzbarkeit von Gewerbegrundstücken in Deutschland regelt. Grundsätzlich sind Gewerbegrundstücke dazu gedacht, mit Gewerbebetrieben aller Art, mit Lagerhäusern und -plätzen sowie öffentlichen Betrieben bebaut zu werden.

Als Gewerbegrundstück gilt wiederum das Stück Land, das im entsprechenden Grundbuchblatt geführt wird, räumlich von anderen Grundstücken abgegrenzt ist und sich in einem Gewerbegebiet befindet, in dem vorwiegend Gewerbebetriebe zu- und niedergelassen sind. Darüber hinaus können Gewerbegrundstücke auch in sogenannten Mischgebieten mit Gewerbebetrieben und Wohneinheiten ausgewiesen sein, sofern sie die Anwohner nicht gravierend stören.

Besonderheiten sind bei der Revitalisierung sogenannter Brownfields und Industriebrachen zu beachten, da hier zum Beispiel zunächst eventuell vorhandene Umweltbelastungen beseitigt und gestalterische Vorgaben in puncto Stadtplanung berücksichtigt werden müssen.

Welche Vorteile bringt ein Makler bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück?

Ein spezialisierter Makler erstellt nicht nur Standortanalysen zur Eignung der jeweiligen Fläche, sondern berät individuell, kompetent und transparent zur möglichen Ansiedlung von Unternehmen. Dabei profitiert er von einem dicht geknüpften Netzwerk, sodass er zügig den Standort und die Flächen vermarkten oder Mieter suchen kann. Sollte der Makler nicht direkt ein passendes Grundstück finden, empfiehlt sich ein Suchauftrag auf jeden Fall: Er stellt nämlich sicher, dass der Makler neue Projekte, über die er innerhalb seines Netzwerkes informiert wird, direkt mit den Suchkriterien abgleichen kann. Da nicht alle der Grundstücke öffentlich vermarktet werden, erhöht das Ihre Chancen erheblich.

Haben Sie noch Fragen? Dann wenden Sie sich am besten persönlich an uns – wir sind gerne für Sie da.

Messe

Wir sind dabei: EXPO REAL 2022 – vom 04.-06. Oktober in München

Im Herbst ist es so weit: Auf dem Gelände der Messe München findet vom 04. bis zum 06. Oktober 2022 die Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen statt. Hier sind Sie alle Bereiche der Immobilienwirtschaft vertreten. Rund 400 Referenten präsentieren Trends und Innovationen der Immobilienbranche und dem Investitions- und Finanzierungsmarkt. Von der ersten Projektidee über die Realisierung bis hin zur Vermarktung und dem Betrieb – die EXPO REAL hält für jedes Anliegen das richtige Informationsangebot bereit und bietet eine internationale Networking-Plattform. Ob Europa, Russland, Mittlerer Osten oder USA: Hier knüpfen Sie neue Kontakte und vernetzen sich weltweit für Ihren Erfolg im Bereich der Immobilien und Logistik.

Gebündelte Kompetenz am LogReal.Campus

Messe

Wir von LogReal.DieLogistikimmobilie freuen uns, Ihnen zum zehnten Mal auf Europas größter B2B-Fachmesse für Immobilien, Logistikimmobilien und Investitionen mit unserem innovativen Messekonzept einen aktiven Austausch in entspannter Atmosphäre zu ermöglichen. Erhalten Sie eine erstklassige und umfangreiche Beratung an unserem Stand. Egal, ob Sie an der Entwicklung, der Vermietung oder dem Verkauf von Logistikimmobilien und Grundstücken interessiert sind – wir sind Ihr Ansprechpartner und finden mit Ihnen gemeinsam die optimale Lösung.

Besuchen Sie uns gerne in Halle B1, Stand 134, und profitieren Sie von interessanten Fachgesprächen sowie exklusiven Einblicken in Industrie, Handel, Logistik und E-Commerce. Darüber hinaus versammeln sich an unserem LogReal.Campus Gemeinschaftsstand nicht nur Logistiker – auch Entwickler, Nutzer und logistikimmobilien-affine Unternehmen sind Teil des Konzepts und bündeln hier all ihre Kompetenz.

Info: www.logrealcampus.de
Kontakt: jennifer.beyer@logrealworld.de

Wir freuen uns auf Sie!

Männer in Logistikhalle

Vermarktung von Logistikimmobilien – Logistikdienstleistungen inklusive

Logistikimmobilien stellen auf dem Immobilienmarkt eine ganz eigene und dynamische Kategorie dar: Waren darunter früher ausschließlich große und verkehrstechnisch gut angebundene Lagerhallen zu verstehen, verändert der boomende E-Commerce die Anforderungen drastisch. Für CO2-neutrale Logistikimmobilien ist heute ein multimodaler Standort unabdingbar. Und nicht zuletzt die Anbindung an die Schiene wird zunehmend zu einem wesentlichen Kriterium, da das Thema Nachhaltigkeit permanent an Bedeutung gewinnt.

Als Vorreiter widmen wir uns seit Jahren intensiv dem Thema Logistikimmobilien und Grundstücken mit Gleisanschluss und haben daher eine bundesweite Marktübersicht der in Deutschland verfügbaren Gewerbeflächen mit bestehenden Gleisanschlüssen erstellt. Mit unserem Immobilienangebot bedienen wir verschiedene Bedarfe optimal. Darüber hinaus verfügen wir über Lösungen für die Revitalisierung und Instandhaltung von bestehenden Gleisanschlüssen und sind bei der Beantragung von Fördermitteln für Gleisanschlüsse beratend tätig. Damit empfehlen wir uns nicht nur als Partner von Unternehmen, die eine neue Logistikimmobilie suchen, sondern auch für Kooperationen mit Logistikdienstleistern, die noch freie Kapazitäten in vorhandenen Logistikimmobilien vermarkten wollen.Männer in Logistikhalle

Profunde Kompetenzen und strategisch platzierte Logistikimmobilien

Wie Sie unserer Übersichtskarte entnehmen können, entwickeln und betreuen wir eine ganze Reihe von strategisch platzierten Logistikimmobilien im europäischen Raum. Und wir können deutlich mehr: Wir vermarkten immer wieder Immobilien mit Logistikdienstleistungen, sodass Sie in uns einen versierten Ansprechpartner haben. Dieses außergewöhnliche Leistungsspektrum begründet sich in den in unserem Team vorhandenen Kompetenzen: Rudolf Hämel, unser geschäftsführender Gesellschafter, verfügt beispielsweise über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Logistikbranche und kann somit die in der jeweiligen Logistikimmobilie angebotenen Logistikdienstleistungen qualitativ einschätzen. Darüber hinaus profitieren wir von der enormen Vermarktungskompetenz unseres Unternehmens LogReal.World. Wie Sie sehen, ist Ihr Projekt bei uns in den besten Händen!

LogReal.DieLogistikImmobilie: Wege und Ziele der Zusammenarbeit

Mit unseren umfassenden und vor allem vielfältigen Kompetenzen bedienen wir unterschiedliche Nachfragen:

1. Sie interessieren sich für eine Logistikimmobilie mit Logistikdienstleistung? Die vorhandenen Standorte und den jeweiligen Entwicklungsstand können Sie auf der Karte einsehen. Nutzen Sie unseren Suchauftrag, um uns die relevanten Details und Informationen zu übermitteln. Auf dieser Grundlage schlagen wir Ihnen gerne einen Standort vor, an dem Sie Logistikdienstleistungen in Anspruch nehmen können. Sollte das Exposé Ihre Zustimmung finden, nutzen wir einen Video-Call, um Sie mit dem relevanten Logistikdienstleister in Kontakt zu bringen und alle weiteren Schritte vorzubereiten.

2. Sie suchen eine Logistikimmobilie mit Logistikdienstleistung, benötigen aber einen anderen Standort als die, die auf unserer Karte ausgewiesen werden? Auch in diesem Fall nutzen Sie gerne einen Suchauftrag, um uns Ihre Anforderungen mitzuteilen. Wir machen uns anschließend gezielt für Ihr Vorhaben auf die Suche nach einer passenden Immobilie.

3. Sie sind selbst Logistikdienstleister und wünschen unsere Unterstützung bei der Vermarktung einer Logistikimmobilie mit Logistikdienstleistung? In diesem Fall besprechen wir zunächst das Potenzial Ihrer Immobilie und der von Ihnen angebotenen Dienstleistungen, machen uns ein Bild von Ihren Kompetenzen und entwickeln mehrere Vermarktungsmöglichkeiten, die wir Ihnen gerne als Angebot vorstellen.

Treffen Sie uns vom 29.-30. März 2022 auf der Log 2022 – 28. Handelslogistik Kongress in Köln

Die Log 2022, wichtigster Kongress für Handelslogistik in Deutschland, findet am 29. und 30. März 2022 wieder als Präsenzveranstaltung statt. Gemeinsam mit der Bundesvereinigung Logistik (BVL),

GS1 Germany und dem Markenverband wird der Kongress in diesem Jahr wieder mit ausgefeiltem Hygienekonzept ausgerichtet. Selbstverständlich sind auch wir wieder mit dabei und freuen uns, Sie an unserem Stand persönlich zu begrüßen!

Brownfield mit Gleisanschluss

Brownfield oder Greenfield – was ist besser für eine Logistikimmobilie?

Ein hochmodernes Logistikobjekt auf eine in puncto Bau jungfräuliche Grünfläche zu setzen, scheint auf den ersten Blick die günstigere Variante zu sein: Nichts stört, alles kann neu angelegt werden. Doch so einfach ist die Entscheidung nicht. Einerseits ist Deutschland bereits dicht besiedelt, was zwangsläufig zu Diskussionen bei der Errichtung einer Logistikanlage mit großem Flächenbedarf führen muss. Andererseits gibt es durchaus interessante Industrieflächen, die nicht mehr genutzt werden. Ein zweiter Blick lohnt sich also in jedem Fall.

In den fünfziger und sechziger Jahren wurden fast alle neuen Fabriken mit Gleisanschlüssen versorgt bzw. angebunden. Es gilt im Sinne der nachhaltigen Supply Chain in Verbindung mit C02 neutral betriebenen Neubauten von Logistikimmobilien für Industrie – Handel – Logistik und E-Commerce die Gleise zu erhalten und zu nutzen. Das ist die Beratungskompetenz von der LogReal.DieLogistikimmobilie und seinen Partnern.

Eine Frage der Betrachtung: Vor- und Nachteile abwägen

Brownfield mit Gleisanschluss

Als Brownfield werden Industriebrachen bezeichnet und damit Areale, die einst industriell genutzt und stillgelegt wurden. Es liegt in der Natur der Dinge, dass sich hier noch Bauwerke befinden können, aber eben auch Verunreinigungen im Boden, die sich zu einem ganz eigenen Kostenfaktor auswachsen können: Bevor eine solche Fläche wieder aktiv genutzt werden darf, müssen diese Rückstände beseitigt werden. Dieser Umstand ist durchaus ein Nachteil, der jedoch nicht von den durchaus vorhandenen Vorteilen ablenken sollte, wie zum Beispiel:

  • Wurden bei der Vornutzung verstärkt Emissionen freigesetzt, könnte die künftig umweltschonendere Nutzung als Logistikimmobilie die Argumentation vereinfachen.
  • Mit der Stilllegung wurden auch Arbeitsplätze abgebaut, das verbessert die Chancen, einerseits benötigte Arbeitskräfte zu finden und andererseits auf Entgegenkommen bei Verwaltung und Behörden zu stoßen.
  • Sowohl graue Energie, also Baumaterial und Transporte, sind bereits eingebracht als auch die wichtige Anbindung von Medien wie Wasser, Strom, Gas usw.
  • Ein Brownfield-Objekt ist in der Regel umfassend verkehrstechnisch angebunden, was wiederum einiges an Aufwand sparen könnte.

Es lässt sich also festhalten: Den durchaus vorhandenen Nachteilen einer Brownfield-Lösung stehen zahlreiche und nicht zu unterschätzende Vorteile gegenüber. Doch das ist nicht der einzige Punkt, den wir als Experte für Handel, Industrie und Logistik immer wieder ins Feld führen.

Digitale Transformation: Ressourcen sinnvoll einsetzen

Befassen sich Unternehmen mit dem Thema Industrie 4.0, gehen die Überlegungen automatisch in die Richtung Greenfield: einfach eine den neuen Anforderungen entsprechende Immobilie auf die grüne Wiese setzen. Doch, welche Unternehmen können tatsächlich eine neue Fabrik planen und bauen, um das optimale Umfeld für eine vernetzte Fertigung zu schaffen? Nicht zu vergessen: Die Geschwindigkeit des technologischen Fortschritts nimmt an Fahrt auf – selbst in den letzten Jahren errichtete Fabriken erfüllen schon heute nicht mehr die Ansprüche, die die digitale Vernetzung mit sich bringt.

Und da kommt der Brownfield-Ansatz wieder ins Gespräch und erfordert ein besonders umsichtiges Vorgehen: Die Digitalisierung existierender Prozesse provoziert Fehler bei der Übertragung in die digitale Welt – und damit weitreichende Konsequenzen. Aus unserer Arbeit wissen wir, dass die größten Probleme auf eine mangelnde Datenqualität zurückzuführen sind. Das lässt sich vermeiden. Was dabei zu beachten ist, erläutern wir Ihnen gerne ausführlich. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Fabrik

Aus Alt wird Neu: Big Boxes und Brownfields – ein enormes Potenzial

Die modernen Anforderungen an sogenannte Big Boxes sind enorm: Sie müssen nachhaltig gebaut und damit energieeffizient sein, über eine intelligente und an die speziellen Bedürfnisse verschiedener Nutzer anpassbare Innenarchitektur verfügen – und vor allem ein riesiges Flächenangebot bereithalten. Gemeint sind wenigstens 25.000 qm, wenngleich bei 100.000 qm erfahrungsgemäß nicht Schluss ist. Es liegt auf der Hand, dass sich derartige Projekte nur schwer neu ansiedeln lassen – und damit kommen Brownfields ins Spiel. Hier warten jedoch ganz andere Herausforderungen, schließlich handelt es sich um einst aktiv genutzte Industriebrachen.

Intelligente Redevelopments von Brownfields

Fabrik

Big Boxes rentieren sich, wenn sie verkehrstechnisch optimal angebunden sind. Schon ein gesparter Kilometer bringt einem Logistikdienstleister mit 100 Fahrzeugen enorme Einsparungen an Kraftstoff – ein schlagkräftiges Argument in puncto Greenfield-Lösung, die naturgemäß außerhalb von Ortschaften umgesetzt wird. Doch es ist vor allem der Flächenbedarf, der solchen Neubau-Projekten auf der grünen Wiese im Wege steht. Im Gegensatz dazu sind Brownfields oft genug schon über lange Zeit in ein Stadtbild integriert, was nicht nur die Akzeptanz in der Bevölkerung erhöht, sondern auch ausreichend in die Infrastruktur eingebundenes Flächenpotenzial eröffnet.

 

Doch eines ist Fakt: Soll eine Brownfield-Entwicklung eine moderne Big Box zum Ergebnis haben, ist ein höherer Zeit- und Kostenaufwand im Vorlauf des Projektes zu erwarten. Einerseits müssen eventuell vorhandene Bauwerke abgerissen, andererseits Schadstoffe beseitigt werden. Um ihren Zweck optimal erfüllen zu können, benötigen Big Boxes variable, an unterschiedliche Bedarfe anpassungsfähige Technik-, Robotik- und Automatisierungslösungen. Nur so lassen sich schnelle Wechsel von unterschiedlichen Branchen realisieren. Es geht also nicht nur darum, möglichst große Betonbauten zu erschaffen, sondern vor allem intelligente.

Big Boxen: LogReal als professioneller Vermarkter

Dann locken nämlich einige gravierende Vorteile: Big Boxes sind nicht nur für die großen E-Commerce-Firmen unverzichtbar, sondern auch für Logistikdienstleister, die auf ein konfigurierbares Flächenangebot angewiesen sind. Alternativ – oder gemischt – lassen sich Big Boxes als Multiuser Immobilie vermarkten, um beispielsweise artverwandte Unternehmen einer Branche oder ganz und gar andere Sektoren anzusiedeln. Genau in diesem Bereich können wir auf profunde Kompetenzen verweisen, wir sind seit Jahren mit der professionellen Vermarktung von Big Boxen befasst – und das mit und ohne Gleisanschluss. Ein aktuelles Projekt finden Sie in Papenburg, doch wir sind selbstverständlich überall für Sie tätig. Sprechen Sie uns direkt an, wir nehmen uns gerne Zeit für Sie, besprechen Ihr Vorhaben bis ins Detail und unterbreiten Ihnen tragfähige Vorschläge.

Logistik

Corona-Pandemie: Starke Logistikbranche steht vor neuen Herausforderungen

Die Corona-Pandemie hat in der Wirtschaft ihre Spuren hinterlassen – hier macht die Logistikbranche keine Ausnahme: Sowohl der Passagier- als auch der Frachtverkehr mussten Einbußen hinnehmen. Während Reisen – und hier vor allem die per Flugzeug – zunächst durch Beschränkungen und Quarantänemaßnahmen fast vollständig eingebrochen waren, kämpfte die Logistik mit Grenzschließungen und -kontrollen, zurückgehender Nachfrage und oft genug auch mit Produktionsstopps. Frank Huster, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Spedition und Logistik, fand klare Worte der Bestätigung und des Ansporns.

Schwieriges 2020 – herausforderndes 2021

Logistik

Wie Huster bestätigte, hatten die Logistikkonzerne zu Beginn des Jahres 2020 mit großen Problemen zu kämpfen: Der Konsum war dramatisch zurückgegangen, was folglich schnell auf den Speditions-, Transport- und Logistiksektor durchschlug. Allerdings waren die Branchen unterschiedlich betroffen. Einerseits wurden und werden Lebensmittel stark nachgefragt, andererseits hatten es Bereiche wie die Automobilbranche ausgesprochen schwer. Im Rückblick lässt sich jedoch festhalten: Die Logistikketten haben insgesamt hervorragend funktioniert, sodass die Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs jederzeit sichergestellt war. Einmal mehr hat diese Krise klargemacht, wie systemrelevant die Logistikbranche insgesamt ist.

 

Auch in der weiteren Entwicklung des Jahres 2020 blieb der Logistik– und Trucking-Subsektor sehr aktiv: Um für alle Fälle gewappnet zu sein, wurden die Warenlager immer wichtiger. Gleichzeitig erlebte der E-Commerce einen enormen Aufschwung, die Angst vor einer Infektion im Einzelhandel und den daraus resultierenden Folgen wie Ladenschließung waren nicht unberechtigt. Das Thema Digitalisierung stand für viele Unternehmen zwangsläufig auf der Tagesordnung. Logistikplattformen gewannen an Bedeutung – und sind doch ebenso wie die Transportbranche davon abhängig, wie schnell sich die unterschiedlichen Hersteller von der Krise erholen und ihre Produktion wieder hochfahren können.

Gute Aussichten für die Logistikbranche

Huster betont, dass die vor einem Jahr realisierten Umsatzeinbrüche und Verluste innerhalb weniger Monate mehr als kompensiert waren. Auch für die Spediteure stellt sich die Zukunft positiv dar, sie erwarten für 2021 einen Zuwachs, auch wenn es noch einige Unsicherheiten gäbe. Alles in allem können die Logistiker stolz darauf sein, dass sie in einer nie zuvor gesehenen Krise ihre Leistungsfähigkeit beweisen konnten. Doch an Zurücklehnen ist nicht zu denken, denn es warten bereits die nächsten Herausforderungen, die es in sich haben: Schon die Umstellung der Fahrzeuge auf alternative Antriebe dürfte sich als Mammutaufgabe erweisen, die viel von der Branche abverlangen wird. Diese leidet jedoch zusätzlich unter dem Mangel an Fachkräften, für den es bislang noch keine Lösung gibt. Angesichts der enormen Leistungen in den vergangenen Monaten wird sich die Branche nun mit aller Kraft diesen Herkulesaufgaben widmen.

Messe

Wir sind dabei: EXPO REAL 2021 – vom 11.-13. Oktober in München

Im Herbst ist es so weit: Auf dem Gelände der Messe München findet vom 11. bis zum 13. Oktober 2021 die Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen statt. Hier sind Sie alle Bereiche der Immobilienwirtschaft vertreten. Rund 400 Referenten präsentieren Trends und Innovationen der Immobilienbranche und dem Investitions- und Finanzierungsmarkt. Von der ersten Projektidee über die Realisierung bis hin zur Vermarktung und dem Betrieb – die EXPO REAL hält für jedes Anliegen das richtige Informationsangebot bereit und bietet eine internationale Networking-Plattform. Ob Europa, Russland, Mittlerer Osten oder USA: Hier knüpfen Sie neue Kontakte und vernetzen sich weltweit für Ihren Erfolg im Bereich der Immobilien und Logistik.

Gebündelte Kompetenz am LogReal.Campus

Messe

Wir von LogReal.DieLogistikimmobilie freuen uns, Ihnen zum neunten Mal auf Europas größter B2B-Fachmesse für Immobilien, Logistikimmobilien und Investitionen mit unserem innovativen Messekonzept einen aktiven Austausch in entspannter Atmosphäre zu ermöglichen. Erhalten Sie eine erstklassige und umfangreiche Beratung an unserem Stand. Egal, ob Sie an der Entwicklung, der Vermietung oder dem Verkauf von Logistikimmobilien und Grundstücken interessiert sind – wir sind Ihr Ansprechpartner und finden mit Ihnen gemeinsam die optimale Lösung.

Besuchen Sie uns gerne in Halle B1, Stand 134, und profitieren Sie von interessanten Fachgesprächen sowie exklusiven Einblicken in Industrie, Handel, Logistik und E-Commerce. Darüber hinaus versammeln sich an unserem LogReal.Campus Gemeinschaftsstand nicht nur Logistiker – auch Entwickler, Nutzer und logistikimmobilien-affine Unternehmen sind Teil des Konzepts und bündeln hier all ihre Kompetenz.

Info: www.logrealcampus.de
Kontakt: jennifer.beyer@logrealworld.de

Wir freuen uns auf Sie!

logistikhalle

Aktuelle C02-Entwicklungen und Lösungen der Logistik-Immobilienbranche

Das Erstaunen dürfte groß gewesen sein, als das Massachusetts Institute of Technology (MIT) im Januar 2021 die Studie Retail Carbon Footprints: Measuring Impacts from Real Estate and Technology veröffentlichte, denn die Ergebnisse sind durchaus überraschend: Der E-Commerce hängt in puncto Nachhaltigkeit den stationären Handel ab – und zwar deutlich: Die CO2-Emissionen sind demnach um durchschnittlich 36 Prozent niedriger! Das wirft naturgemäß Fragen auf, denn der hohe Anteil an Retouren und die Verpackungen sind hier bereits berücksichtigt. Doch die Gründe für diese Entwicklung sind durchaus nachvollziehbar.

Als spezialisierte Logistikmakler können wir dieses Ergebnis der MIT-Studie gut nachvollziehen: Logistikentwicklung mit Gleisanschluss und nachhaltige Konzepte eröffnen ein ausgesprochen interessantes Potenzial.

Eine Frage der Logistik: Auf die intelligente Verteilung kommt es an!

logistikhalle

Eine zentrale Rolle spielen ausgebaute Logistiknetzwerke, die auch städtische Fulfillment-Center umfassen: Von diesen in Verbrauchernähe stationierten Fulfillment-Centern lassen sich die Auslieferungen an die Endkunden deutlich effizienter realisieren. Im Vergleich zu den gängigen Verteilzentren außerhalb der Stadtkerne beläuft sich das auf den Transport bezogene CO2-Einsparpotenzial auf rund 50 Prozent – der komplette CO2-Fußabdruck je Paket ließe sich im Durchschnitt um zehn Prozent verkleinern.

Das lässt sich nachvollziehen: Je näher die Waren beim potenziellen Endverbraucher gelagert werden, desto weniger Aufwand ist für den Transport inklusive verkehrsbedingter Verzögerungen einzuplanen. Die Lieferzeiten reduzieren sich ebenso wie die Kosten, die für die Maximierung der Flotten-Ladekapazitäten anfallen. Und die Belastung durch Retouren fällt weniger ins Gewicht.

Die technologische Perspektive: Potenziale clever ausschöpfen

Neue Technologien wie Smart Buildings, die Elektrifizierung verschiedener Transportmittel und nicht zuletzt die künstliche Intelligenz eröffnen noch weitere spannende Einsparpotenziale in puncto CO2-Fußabdruck. Vor allem das Thema Verpackungen, das dem E-Commerce regelmäßig Kritik einbringt, kann mit innovativen Optimierungsansätzen zum Nachhaltigkeitstreiber werden.

Doch auch das bisher Erreichte kann überzeugen, wie der Bericht Innovationsprogramm Logistik 2030 des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) konstatiert. Schon jetzt kann Deutschland mit nachhaltigen Mobilitätslösungen für sich verbuchen, das Wachstum des Güterverkehrs von dem des Endenergieverbrauchs und vor allem der Treibhausgasemissionen abgekoppelt zu haben. Das ist eine positive Meldung, die wir als Zwischenbilanz auf einem langen Weg verstehen.

Als spezialisierter Logistikmakler sind wir permanent auf der Suche nach Grundstücken GI/GE als Brownfield oder Greenfield, um intelligente Logistiklösungen mit Gleisanschluss umzusetzen. Wir unterstützen nicht nur kompetent bei der Flächenrevitalisierung, sondern vermarkten nachhaltige Logistikkonzepte für unterschiedlichste Branchen sowie Business- und Smart-Logistic-Parks. Gerne erläutern wir Ihnen unseren Ansatz ausführlich – kontaktieren Sie uns!

Aufgeschlagenes Magazin

LogReal.Competence: Unser Blog Für Real Estate, Handel/E-Commerce und Industrie

Ausgabe 24:

Steigende Mieten, bessere Stimmung, knappe Flächen: LogRealCompetence, Mai 2021

Widersprüchliche Tendenzen kennzeichnen den Markt für Logistikimmobilien in den ersten fünf Monaten des Jahres 2021: In Spitzenlagen steigen die Mieten, die globale Stimmung im Bereich Warehouse Space hellt sich auf – und das bei gleichzeitiger Flächenknappheit. Diese und weitere News erwarten Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Blogs LogRealCompetence

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre.

Güterverkehr auf Schienen

Vorrang für die Schiene: Gleisanschluss-Charta für Klima, Mobilität und Nachhaltigkeit

Seit Jahren wird von einer Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene gesprochen – und dafür gibt es gute Gründe. Doch die Praxis sieht anders aus. Mit der Gleisanschluss-Charta sollen vielen Worten endlich Taten folgen, die dem Bedarf Rechnung tragen.

Es ist hinlänglich bekannt, dass eine Verkehrsverlagerung auf die Schiene zahlreiche Vorteile mit sich bringt – und der kombinierte Verkehr macht es bereits eindrucksvoll vor: Weniger Abgase schützen unser Klima, die Mobilität wird verbessert und wir erreichen eine echte Nachhaltigkeit. Die Politik unterstützt dieses Vorhaben mit einem Förderprogramm für Gleisanschlüsse – und doch sinkt deren Zahl in Deutschland kontinuierlich. Die Folgen sind fatal, denn auch die auf Gleisanschlüsse und kundennahe Zugänge angewiesenen Wagenladungsverkehre leiden unter dieser Entwicklung. Hier sind Kraftanstrengungen notwendig: 40 renommierte Vereine und Verbände aus Industrie, Handel, Logistik und öffentlichen Einrichtungen haben mit der Gleisanschluss-Charta nicht nur ihre Standpunkte klargemacht, sondern konkrete Vorschläge zur Umsetzung unterbreitet.

Gleisanschluss-Charta: Gleisanschlüsse und multimodale Konzepte

Güterverkehr auf Schienen

Der Ansatz: Soll der Wagenladungsverkehr einen effektiven Beitrag zum Wachstum des Schienenverkehrs leisten, sind dazu nicht nur ausreichend Gleisanschlüsse, sondern auch multimodale/trimodale Knoten bzw. Umschlagterminals sowie eine sinnvolle vorgelagerte Infrastruktur notwendig. Die Charta baut also auf dem Masterplan Schienengüterverkehr auf, um mit 53 konkreten Vorschlägen die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit von Verkehren über Gleisanschlüsse und kundennahen Zugangsstellen zu verbessern. Dazu ist eine leistungsfähige regionale Infrastruktur notwendig. Als Ziel wurde formuliert, dem Markt wirtschaftlich realisierbare Transportsysteme im kombinierten und Wagenladungsverkehr anbieten zu können.

Diese Charta wurde unter Federführung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen erarbeitet, veröffentlicht und im Juni 2019 an den parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann überreicht – und mit der konkreten Umsetzung begonnen. Einige wichtige Handlungsfelder befinden sich bereits in Arbeit, wie zum Beispiel:

  • Bestandssicherung und Leistungsfähigkeit vorgelagerter Infrastrukturen
  • Vereinfachung der Regularien bei Bau und Betrieb von Gleisanschlüssen/ Entlastung von Gleisanschlüssen mit einfachen Betriebsverhältnissen und/oder wenig Verkehr
  • Erneuerung von Infrastrukturen/Anlagen für den Anschluss an das öffentliche Eisenbahnnetz
  • Vereinfachung der Förderungsbeantragung
  • Anbindung von Gewerbeflächen an das Schienennetz/ Sicherung von Flächen für die Schienenlogistik

Aktuell steht ein sehr wichtiger Punkt auf dem Programm, nämlich die Weiterentwicklung der Gleisanschlussförderrichtlinie inklusive der Förderung von multimodalen Umschlagterminals – und es lassen sich bereits konkrete Ergebnisse konstatieren.

Neue Förderrichtlinie für Gleisanschlüsse

Seit dem 1. März 2021 können Eisenbahnen, Verlader und Speditionen eine neue staatliche Förderung für den Aus- und Neubau von Gleisanschlüssen nutzen. Wie das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mitteilt, werden die Mittel für Privatinvestitionen in Gleisanschlüsse aufgestockt, sodass bis zu 50 Prozent der für den Neu- oder Ausbau, aber auch die Reaktivierung und die Erhaltung bestehender Zugänge anfallenden Kosten staatlich gefördert werden. Darüber hinaus profitieren auch Unternehmen, die ein Industrie- und Gewerbegebiet bauen und dazu einen vorhandenen Anschluss reaktivieren wollen.

Diese Förderrichtlinie ist aus unserer Sicht ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Gerne erläutern wir Ihnen die Möglichkeiten näher – nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

CO2-Steuer

Neue CO2-Besteuerung als zusätzliche Belastung?

Sie war lange diskutiert worden und ist im Januar 2021 in Kraft getreten: die CO2-Steuer. Es liegt auf der Hand, dass insbesondere der Logistik-Bereich – und das bis hin zu den Logistikimmobilien – unter dieser zusätzlichen Belastung zu leiden haben. Die Schiene eröffnet hier einen interessanten Gestaltungsspielraum.

Der Ansatz war denkbar einfach: Auf bestimmte Produkte und vor allem fossile Energieträger mit einem hohen CO2-Ausstoß, wie zum Beispiel Diesel, Benzin, Heizöl und Erdgas, wird eine CO2-Steuer erhoben. Der dafür vorgesehene Steuersatz erhöht sich sukzessiv, richtet sich aber grundsätzlich nach einem zuvor fixierten Preis je Tonne CO2, die ausgestoßen wird. Mit dieser zusätzlichen Belastung sollen einerseits Verbraucher – von der privaten Person über Gewerbetreibende bis hin zur Schwerindustrie – dazu angeregt werden, sich nach umweltfreundlichen Alternativen umzuschauen. Andererseits will der Staat die damit verbundenen Einnahmen der Bevölkerung als Sozialausgaben zukommen lassen, aber auch in die Forschung und den erfolgreichen Umstieg auf alternative Technologien investieren. Damit will Deutschland einigen anderen Ländern Europas folgen – welche Auswirkungen sind zu erwarten?

CO2-Steuer: Offene Punkte mit Konfliktpotenzial

CO2-Steuer

Im Oktober 2020 war es soweit, das Gesetz zur Besteuerung von CO2-Emissionen – konkret: Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) – wurde beschlossen und trat somit zur Erreichung der Klimaziele bis zum Jahr 2030 am 1. Januar 2021 in Kraft. Seitdem wird die CO2-Steuer bei der Wärmeerzeugung und vor allem im Verkehr erhoben. Die Transport- und Logistikunternehmen kämpfen ohnehin mit dem teilweise stark schwankenden Preis für Benzin und Diesel – nun kommt ein weiterer Kostenfaktor dazu, der sich insbesondere bei den bevorzugt eingesetzten Lkws drastisch auswirkt.

Doch auch die neuen CO2-Preise für Gebäude sollten nicht unterschätzt werden: War das Heizen mit Erdöl immer mehr den einst als günstig gepriesenen Erdgasheizungen gewichen, werden nun beide fossilen Brennstoffe zusätzlich besteuert. Und hier eröffnet sich ein nicht unerhebliches Konfliktpotenzial, denn es ist nach wie vor nicht eindeutig geklärt, wer die Mehrkosten tragen soll – Vermieter oder Mieter? Der Vermieter stellt die Heizungsanlage im Gebäude bereit, während der Vermieter diese nutzt – aber keinen Einfluss auf Art und Betrieb der Anlage hat. Derzeit wird eine Kostenaufteilung in Abhängigkeit von der Energieeffizienz der Heizung diskutiert – eine Lösung bleibt abzuwarten.

Zusätzliche Belastung als Hemmnis für Innovationen

Kritische Stimmen wurden laut, vor allem der Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV) formulierte seine Befürchtungen, dass die Unternehmen der Branche zu stark belastet werden. Die Folge sei, dass diese noch zusätzlich zur Lkw-Maut anfallenden Kosten den Unternehmen das notwendige Kapital entziehen, das sie zur Umstellung auf alternative Antriebe benötigen. Der Güterverkehrssektor solle deswegen in die Kompensationsregelung der geplanten Carbon-Leakage Verordnung aufgenommen werden: Betroffene Unternehmen würden dann einen finanziellen Ausgleich erhalten, sollte das neue Gesetz für sie Nachteile im internationalen Wettbewerb verursachen. Diese Regelung soll Unternehmen davon abhalten, ihre Produktion ins günstigere Ausland zu verlagern.

Damit verbunden ist die Verpflichtung zu Maßnahmen, die die CO2-Emissionen verringern. Bei deren Konzeption und Umsetzung können wir Unternehmen mit unserer jahrzehntelangen Kompetenz als Spezialist für Logistikimmobilien unterstützen: Wir vermarkten nicht nur moderne Objekte, sondern achten vor allem auf Nachhaltigkeit – angefangen bei Gleisanschlüssen bis hin zur Flächenrevitalisierung von Brownfields – bei der Ausstattung und Design von Immobilien. Haben Sie Fragen zu diesem Thema, beraten wir Sie gerne persönlich – ob per Präsenz oder Videocall.

Aufgeschlagenes Magazin

LogReal.Competence: Unser Blog Für Real Estate, Handel/E-Commerce und Industrie

Ausgabe 23:

Wie Sie mit Nachhaltigkeit besser durch das Jahr 2021 kommen

Sie benötigen Informationen über Nachhaltigkeit in den Branchen Logistik und Real Estate?

Sie suchen neue Standorte mit Gleisanschluss und möchten mehr erfahrenen über neue Fördermöglichkeiten ab dem 01 März 2021? Sie wollen sich informieren, wer bereits mit Ganzzügen unterwegs ist oder neu gestartet ist? Oder suchen Sie einen deutschen Nachhaltigkeitsfonds? Dann sollten Sie auf unseren Blog LogReal.Competence nicht verzichten und ihn auch anderen Interessenten aus Ihrem Umfeld zur Verfügung stellen.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre.

Exporeal Logo

EXPO REAL

Exporeal LogoWir hoffen sehr, dass sich die Situation bis zum Herbst wieder normalisiert haben wird und planen einen weiteren Messeauftritt mit dem LogReal.Campus auf der EXPO REAL vom 11.-13. Oktober 2021 in München.

LogReal.Campus Ausstellung

transport logistic 2021

Transport Logistics Logo

transport logistic

Leider findet die transport logistic 2021 findet nicht statt. Hintergrund sind die zahlreichen internationaler Reisebeschränkungen, deren Aufhebung bis zum Frühjahr nicht absehbar sind und die den Ausstelleranspruch hinsichtlich der Besucherbeteiligung durchkreuzen. Als Brückenschlag zu weiteren Events im transport logistic–Netzwerk wird vom 4. bis 6. Mai 2021 eine Online–Konferenz realisiert. Die nächste transport logistic als physische Messe findet vom 9. bis 12. Mai 2023 statt. Wir planen auch hier, wieder mit dem LogRealCampus vor Ort zu sein.

Aufgeschlagenes Magazin

LogReal.Competence: Unser Blog Für Real Estate, Handel/E-Commerce und Industrie

Ausgabe 22:

Outsourcing Knowhow bei LogReal-Die-Logistikimmobilie

Sie suchen einen Standort, an dem Sie schnell handlungsfähig sein können, weil Sie dort einen Dienstleister vorfinden, der sofort Ihr Outsourcing-Projekt übernehmen kann? Dann sind Sie bei Logreal.Die Logistikimmobilie goldrichtig. Denn ein wichtiges Geschäftsfeld und Alleinstellungsmerkmal unseres Unternehmens ist die Vermittlung von Standorten inklusive Logistikdienstleistung.

Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe unseres Blog LogRealCompetence